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Unsere Erfolge
© zam Bruck-Mürzzuschlag
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Tanja Hasler

Dipl. Projektmanagerin

"Diese Veränderung muss man wirklich selbst wollen und hartnäckig verfolgen, sonst hat es keinen Sinn" 

  • Die Erfolgsstory

      Tanja Haslers technische Karriere begann schon mit 14 Jahren, als sie in Kapfenberg mit der HTL für Kunststoff- und Umwelttechnik startete. Nicht wirklich aus eigener Überzeugung, gibt sie zu. Ihr Vater, selbst Absolvent dieser Richtung, war daran interessiert, dass seine Kinder unabhängig vom Geschlecht eine solide technische Ausbildung bekommen sollten. „Damals wollte ich das nicht so wirklich - heute bin ich froh darüber“, resümierte Tanja Hasler. Nach der Matura ging es an die Fachhochschule Johanneum, in den Studienzweig Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement. Allerdings musste sie ihr Studium aus privaten Gründen vorzeitig abbrechen. Auf Arbeitssuche bekam sie dann immer wieder Vorbehalte von Unternehmen gegenüber Technikerinnen zu spüren. Schließlich, nachdem sie das AMS Bruck an das zam in Bruck vermittelt hatte, konnte ihr geholfen werden. Denn die zam-Betriebskontakterinnen kennen auch Unternehmen, die Frauen in der Technik gegenüber wirklich aufgeschlossen sind. Und so konnte Frau Tanja Hasler nach einer frustrierenden Bewerbungsphase schließlich eine Stiftungsausbildung bei Secar Technologie in Hönigsberg beginnen. Secar produziert Teile für die Auto- und Luftfahrtindustrie, und zwar sowohl Bestandteile für Autos und Flieger als auch das passende Spezialwerkzeug dazu. Tanja Hasler arbeitet hauptsächlich am Rechner und zeichnet derartige Werkzeuge. „Beim Zeichnen und Erlernen von Computerprogrammen habe ich mir schon immer leicht getan“, erzählt sie. Sie kann ganz in ihre Arbeit versinken und darüber alles vergessen. Ihre Kollegen in der Konstruktionsabteilung können damit umgehen - und so schätzt sie an ihrer Arbeit neben der technischen Herausforderung auch das angenehme Betriebsklima. Zurzeit befindet sie sich mitten in ihrer Stiftungsausbildung und absolviert einen Diplomlehrgang zur Projektmanagerin. Schließlich soll sie im Unternehmen in absehbarer Zeit auch eigene Projekte übernehmen. Ebenso geplant ist ein Kurs über Qualitätsmanagementsysteme. Andere Frauen, die einen Umstieg in den technischen Bereich erwägen, rät sie:

      „ Diese Veränderung muss man wirklich selbst wollen und hartnäckig verfolgen, sonst hat es keinen Sinn.“

       

© zam Bruck-Mürzzuschlag
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Martina Kneß

Rauchfangkehrerin

Im Hinblick auf Ihre weitere Zukunft war es für Frau Kneß klar, eine berufliche Ausbildung als zweites Standbein neben Ihrem Spitzensport zu haben!

  • Die Erfolgsstory

      Frau Kneß absolvierte das Bundesoberstufenrealgymnasium und begann neben ihrer Sportkarriere im Eishockey ein Studium der Rechtswissenschaften. Um sich Sport und Studium finanzieren zu können hat die Teilnehmerin zusätzlich im Verkauf bzw. in der Produktion gejobbt.  

      Im Verlauf des Studiums zeigte sich, dass das gewählte Fach nicht das Richtige für sie war. Frau Kneß entschied sich, dass Studium abzubrechen und eine Facharbeiterinnen-Ausbildung zu beginnen. Im zam Angebot wurde bei Frau Kneß durch Berufsbildarbeit das Interesse an der Rauchfangkehrerin geweckt.

      Im Praktikum wurde der Teilnehmerin sehr schnell klar, dass sie den Beruf der Rauchfangkehrerin erlernen möchte. Mit Schnelligkeit, Übersicht und Teamgeist konnte Frau Kneß auch den Betrieb Klaus Kraischek von sich überzeugen.

      Im Rahmen der zam Stiftung wurde die Lehre zur Rauchfangkehrerin absolviert.

© zam Bruck-Mürzzuschlag
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Michaela Maierhofer

Busfahrerin

Nach meinem Unfall ergriff ich die Chance um mich beruflich umzuorientieren!

  • Die Erfolgsstory

      Frau Maierhofer absolvierte eine Ausbildung zur Kosmetikerin. 2011 erfüllte sie sich ihren lang ersehnten Traum von einem eigenen Nagelstudio.

      Aufgrund eines schweren Unfalls und dessen Folgen musste Frau Maierhofer 2017 ihr Nagelstudio schließen, da sie die für den Beruf erforderlichen feinmotorischen Tätigkeiten nach dem Unfall nicht mehr ausführen konnte.

      Nach über einem Jahr Rehabilitationsphase stand für Frau Maierhofer fest, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Im Zuge eines Angebots vom zam nutzte die Teilnehmerin die Möglichkeit ein Praktikum bei der MVG zu absolvieren, um das Berufsbild der Busfahrerin kennen zu lernen.

      Im Praktikum stellte sich sehr schnell heraus, dass dieser Bereich genau das Richtige für Frau Maierhofer ist. Neben dem fahrerischen Talent kamen auch Frau Maierhofers offene Art und die kommunikativen Fähigkeiten zum Vorschein. Damit konnte die Teilnehmerin den Betrieb von sich überzeugen und sich somit für eine Stiftungsausbildung qualifizieren.

      Die Teilnehmerin konnte im Zuge der Stiftungsausbildung den Führerschein der Klasse D/D95 sowie den Taxischein absolvieren. Frau Maierhofer wurde im Juli 2019 in ein Dienstverhältnis übernommen und ist als Busfahrerin bei der Mürztaler Verkehrs-Gesellschaft m.b.H. tätig.