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Unsere Erfolge
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Maike Moser

Als IT-Informatikerin in des Vaters Fußstapfen getreten

"Die technische Seite der Ausbildung - Computer auseinandernehmen und wieder zusammenschrauben - musste ich erst lernen!"

  • Die Erfolgsstory

      Zu jung, zu unerfahren - lauteten die Argumente, wenn Maike Moser Absagen auf ihre Bewerbungen erhielt.

      Nach der HBLA-Matura und einem England-Aufenthalt hatte sie Kurse zur Mediengestaltung und Print, Web und Motion besucht und den Wirtschaftsführerschein EBDL gemacht. Den Computerführerschein samt Fortsetzungslevel hatte sie längst schon in der Tasche.

      Doch trotz ihrer guten Ausbildung fand sie fast zwei Jahre lang keinen Job.

      Das AMS Leoben jedoch wusste ihre Qualifikation zu schätzen und vermittelte sie an das zam Leoben.

      Das zam Leoben suchte gerade eine Kandidatin für einen Stiftungsplatz, für den sich im laufenden Informationstechnologie-Grundqualifizierungskurs keine geeignete Teilnehmerin gefunden hatte. Sozusagen als Quereinsteigerin kam Frau Maike Moser also zu ihrer Stiftungsausbildung zur IT-Informatikerin und zu ihrem Partnerbetrieb, der Raiffeisen Software Solution und Service GmbH. Nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch samt firmeninternem Test war die Entscheidung des Unternehmens für die junge Frau gefallen - ein Praktikum musste sie gar nicht mehr machen. Exzellente Computerkenntnisse brachte sie bereits in die Ausbildung mit, auch den nötigen Ehrgeiz, um die normlerweise vierjährige Ausbildung in den zwei Jahren der zam-Stiftung zu schaffen. Gemeinsam mit sieben anderen Frauen, die über das zam Leoben diese Ausbildung machten, war sie auch in der Berufsschule. Gab es Probleme unterstützte jede die andere. Hilfreich für Maike Moser war auch ihr Vater, der selbst im IT-Bereich tätig ist.

      Seit ihrer erfolgreichen Lehrabschlussprüfung ist sie nun fix angestellt. Ihr Aufgabengebiet ist die Software-Entwicklung -  Hauptkunden sind Banken. Damit deren Rechnungen hunderprozentig stimmen, aber auch die KundInnendaten fehlerlos verwaltet werden, müssen die Web-Oberflächen perfekt funktionieren. Dahinter steckt viel Arbeit! Genau diese täglich neuen Herauforderungen liebt Maike Moser an ihrem Job, so wie den Zusammenhalt im Team. Von Unerfahrenheit ist heute keine Rede mehr.

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Elke Treppler

Buntes Berufswissen zu einem Regenbogen vereint

"Ich freue mich jeden Tag darauf, arbeiten gehen zu können - das habe ich noch nie erlebt!"

  • Die Erfolgsstory

      In ihrem neuen Job, den Elke Treppler über das zam Leoben gefunden hat, kann sie die bunte Vielfalt ihrer bisherigen Ausbildungen zu einem Regenbogen vereinen. Sie absolvierte eine kaufmännische Fachschule, ließ sich zur Masseurin, Gesundheitstrainerin und Arztassistentin ausbilden, machte die Matura und Ausbildungen zur Pharmareferentin sowie zur Lebens- und Sozialberaterin. All das erworbene Wissen kann sie nun als Mitarbeiterin bei Limbio Business in Kapfenberg einsetzen. "Wir beschäftigen uns mit Neuromarketing und testen TV-Spots oder Werbesujets nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung", erklärt Elke Treppler. Während sich ProbandInnen im Magnetresonanztomograph an der Christian Doppler Klinik in Salzburg Werbespots ansehen, werden ihre unbewussten Gehirnaktivitäten gemessen.

      Auf diese Weise kann sichtbar gemacht werden, wie die Werbebotschaften im Gehirn verarbeitet werden und ob dabei das Belohnungssystem aktiviert wird. Zu Elke Trepplers Aufgaben bei Limbio Business gehören unter anderem die Betreuung eines Großkunden, die grafische Gestaltung von Marketing- und Werbeunterlagen sowie die Akquise der ProbandInnen für die Gehirnscans. Um all diese Aufgaben im Betrieb übernehmen zu können, hat sie ihrem Bildungsregenbogen mit Hilfe des zam Leoben, das sie über das AMS Mürzzuschlag kennen gelernt hatte, noch ein paar Nuancen hinzugefügt. Für die grafischen Aufgaben abslovierte sie zwei Photoshop-Kurse. Auch der Lehrgang Werbung und Marktkommunikation ist Teil ihrer Stiftungsausbildung. Mittlerweile ist Frau Treppler bei Limbio business angestellt, absolviert aber wochenends noch ihrer Fortbildung in Graz.

      "Ich freue mich jeden Tag darauf, arbeiten gehen zu können - das habe ich noch nie so erlebt!", erzählt sie. Um auch neben der Familie einen beruflichen Neubeginn zu schaffen, brauche man ein gut gewebtes soziales Netz, das über Familie und FreundInnen hinausgeht. Den professionellen Teil ihres Netzes haben die Betreuerinnen des zam Leoben gewebt, die sie auch auf das Stellenangebot von Limbio Business aufmerksam gemacht haben. Und ihr eigener Beitrag zum Erfolg? "Man darf nicht aufhören, sich für Neus zu interessieren!"