Wir verwenden Cookies und Analysesoftware, um unsere Website möglichst benutzerInnenfreundlich zu gestalten. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Für Details und zum Deaktivieren, klicken Sie auf unsere Datenschutzbestimmungen

Unsere Erfolge
Julia Eitelsebner

Applikationsentwicklerin – Coding mit LAP

„Ab und zu muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!“

  • Die Erfolgsstory

      Zahlen, codieren, programmieren… bei diesen Worten leuchten die Augen von Julia Eitelsebner auf. Sie ist eine von 20 Frauen, die die Ausbildung zur „Applikationsentwicklerin – Coding mit LAP“ über das zam absolvieren wird.

      Die Leidenschaft für das Thema war immer schon da, aber der Berufsweg von Frau Eitelsebner war bislang ein anderer. Mit Begeisterung machte sie nach der Schule für Sozialberufe eine Ausbildung zur Medizinischen Masseurin. Sie hat sich in dieser Branche stets weitergebildet, u.a. auch als Fußpflegerin gearbeitet. Leider hat der Körper der ständigen Belastung durch den Druck beim Massieren nicht mehr standgehalten und Frau Eitelsebner stand eines Tages vor dem Problem, ihre Arbeit körperlich nicht mehr ausüben zu können.

      Doch für Frau Eitelsebner war das kein Anlass, den Kopf hängen zu lassen, sondern sie sah es als Chance für einen neuen Weg. Sie sah eine neue Herausforderung, eine neue Möglichkeit und eine spannende Zukunft. Über ihren Lebenspartner kam sie in Kontakt mit dem Berufsfeld IT, sie begann sich näher damit zu beschäftigen. Sie stellte Stärken und Interessen in diese Richtung fest und suchte nach Unterstützung, einen beruflichen Neuanfang in diese Richtung zu wagen.

      Über das AMS Bad Aussee wurde sie daraufhin ans zam Liezen vermittelt. Dort unterstützte man sie mit passenden Inhalten und Beratungen, ihren Weg in die Welt des Programmierens einzuschlagen.

      Ab und zu muss man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Auch dieser Aspekt spielte Frau Eitelsebner in diesem Fall in die Hände. Das zam Leoben bot zeitgleich eine Modellausbildung zur Applikationsentwicklerin an, Frau Eitelsebner recherchierte, bereitete sich vor, absolvierte das Auswahlverfahren und wurde für den Vorbereitungslehrgang aufgenommen. Sie ist sich sicher, dass noch ein langer Weg vor ihr liegt, denn die Ausbildung dauert 3 Jahre, aber sie will ihn gehen, weil sie weiß, dass sich damit ein Traum erfüllt. Dafür lohnt es sich, alles zu geben!

Nicole Bachinger

Hörgeräteakustikerin mit LAP

„Finde deine Stärken und du schwingst dich zu neuen Höhen auf!“

  • Die Erfolgsstory

      Nicole Bachinger machte nach der Schule eine Ausbildung zur Gastronomiefachfrau, die sie mit erfolgreicher Lehrabschlussprüfung beendete. Sie blieb dann noch eine weitere Saison in ihrem Lehrbetrieb am Hochkönig, wo sie sich schon gut zurechtfand und sehr beliebt war. Doch nach diesen Ausbildungsjahren drängte dann doch die Sehnsucht nach heimatlichen Gefilden, und so kam es, dass Frau Bachinger in ihrem Heimatdorf eine Stelle antrat – natürlich in ihrem erlernten Beruf, es machte ja Spaß, in einer sozialen Struktur eigebunden zu sein. Es folgte später noch ein Jobwechsel in eine Cafe-Bäckerei in einem Liezener Einkaufzentrum, „doch ich merkte immer mehr, dass mein Rücken nicht mehr mitmachte. Die einseitige Belastung in diesem Beruf war stark spürbar und die Schmerzen wurden immer schlimmer“, schildert Frau Bachinger. Nach reifen Überlegungen kam sie zu dem Entschluss, dass eine Umschulung in einen anderen Arbeitsbereich wohl das Beste sei, da sie mit ihren jungen Jahren nicht unter Schmerzen in ihrem Beruf weiterarbeiten wollte. „Meine Interessen waren vielseitig, also habe ich bei dem Gedanken an eine Umschulung gleich ein gutes Gefühl gehabt“ verrät uns Frau Bachinger. Sie erprobte sich in der Folge als Medienberaterin bei einer Ennstaler Wochenzeitschrift, wovon sie sich vorerst viel versprach. Doch bald merkte sie, dass sie das Tätigkeitsfeld in diesem Bereich bei weitem nicht ausfüllte. „Ich sehnte mich nach etwas Vielfältigerem, nach etwas mehr Herausforderung“, weiß sie noch. Also kündigte sie und begab sich gleich am nächsten Tag zum AMS, wo man ihr als Einstieg den zam-Infotag und Fit-Check ans Herz legte. Nach diesem Tag war klar, dass das zam die richtige Anlaufstelle war, ihre Perspektive zu erweitern. „Bei der Berufsbildarbeit im zam Workshop habe ich den Beruf zur Hörgeräteakustikerin entdeckt und gleich drauf los recherchiert. Die vielfältigen Möglichkeiten, wie technisches Verständnis, medizinisches Know-How, Soziale Kontakte und Verkauf, haben mich gleich in den Bann gezogen – das wollte ich auch!“ Gut, dass ein gemeinsamer Besuch bei der Berufs- und Bildungsmesse in der Wifi Graz anstand, denn: „Dort sah ich den Stand einer Hörgeräteakustik Firma und bin gleich losgestartet mit der Frage, ob ich bei ihnen eine Ausbildung machen könnte!“, freut sich Frau Bachinger heute noch. Der Rest ist schnell erzählt: Nach 2 Wochen Praktikum wurde eine Stiftung begonnen, in der sich Frau Bachinger heute noch befindet mit dem Ziel, Ende Oktober 2020 die Lehrabschlusssprüfung zur Hörgeräteakustikerin zu bestehen. Sie arbeitet mit Eifer und Freude in einem interessanten Berufsfeld und mit tollen KollegInnen. Ein Tipp von ihr am Ende: „Man muss sich trauen, auf Leute zuzugehen und soll nicht darauf warten, bis jemand kommt – Selbstinitiative und Selbstvertrauen helfen einem dabei, sich nicht zu unterschätzen“.