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Unsere Erfolge
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Nelly Gell

Lackiertechnikerin mit LAP

„Träume nicht dein Lebe sondern lebe deinen Traum!“

  • Die Erfolgsstory

      Frau Gell hat 2007 die Lehre zur Malerin begonnen, den Abschluss - die LAP -  aber nicht gemacht. Trotz fehlenden Abschlusses war Frau Gell noch weitere sechs Jahre in dieser Branche als Hilfsarbeiterin tätig bevor sie arbeitslos wurde. Während der Arbeitssuche fand Frau Gell Nelly durch Anraten des AMS Murau ihren Weg ins zam Murau/Murtal und dort begann ihr Ziel und ihr Entschluss, einen Lehrabschluss zu absolvieren, zu reifen.

      Frau Gell hatte endlich die Möglichkeit bekommen, das Versäumte nachzuholen. Sie ist kreativ, bringt gestalterische Fähigkeiten und technisches Interesse mit. Zu Anfang änderte sich ihr Berufswunsch „Malerin mit LAP“ noch nicht, so nutzte sie die Chance und organisierte sich im Zuge der Perspektive ein Praktikum in ihrem alten Berufsbild in einem Malerbetrieb. Sie organisierte jedoch sich auch ein weiteres Praktikum, und zwar in einem anderen spannenden Berufsfeld - in einem Autohaus als  KZF-Technikerin/KFZ- Lackiererin. Frau Gsell lernte in der zam Perspektive duale Ausbildungswege und -möglichkeiten kennen und wurde auch über den Weg/die Chance der zam Stiftung informiert. Nach den Praktika entschied Frau Gell sich für die Ausbildung zur Lackiertechnikerin mit LAP. Innerhalb von eineinhalb Jahren absolvierte Frau Gell über die zam Stiftung die Ausbildung der Lackiertechnikerin mit LAP. Sie beschritt nicht den klassischen Weg der Ausbildung über die Berufsschule sondern für sie und das Unternehmen wurde ein individueller Ausbildungsplan erstellt und ein individuell maßgeschneiderten Weg kreiert. Frau Gell hat nach mehreren Modulen in der Lackiertechnik die Lehrabschlussprüfung positiv absolviert und wurde im Jänner 2019 vom Unternehmen Mazda Fellner in ein Dienstverhältnis übernommen.

      Frau Gell hatte der während der Ausbildung im Rahmen der zam Stiftung der Ehrgeiz so gepackt, dass sie auch noch den Lehrabschluss als Malerin Ende Oktober absolviert. Frau Gell lebt ganz nach dem Motto: Hab den Mut zu etwas Neuem, nicht träumen sondern tun.

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Claudia Dieregger

Berufskraftfahrerin – Personenbeförderung

„Frau schafft mehr als sie denkt!“

Frau Claudia Dieregger hat es geschafft, die Scheu vor großen Fahrzeugen zu überwinden und hat für sich erkannt „es ist nicht so schwer, wie es am Anfang scheint!“. Diese Message möchte sie auch anderen Frauen weitergeben.

  • Die Erfolgsstory

      Frau Dieregger hat die Lehre als Speditionskauffrau mit LAP abgeschlossen und danach die Taxilenkerausbildung absolviert. Sie arbeitete in den Jahren darauf als Taxilenkerin, machte die Ausbildung zur Fahrlehrerin und arbeitete unter anderem in der Gastronomie. Über ein Infogespräch beim AMS erfuhr sie von der Möglichkeit der zam-Stiftungsausbildung. Gemeinsam mit einem offenen Stellenangebot der MVG begann sich der weitere Ausbildungs- und Berufsweg von Fr. Dieregger heraus zu kristallisieren.

      Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der zam-Steiermark GmbH, Regionalstelle Murau/Murtal und der Personalleitung der MVG wurde ein von der zam-Stiftung gefördertes Ausbildungspaket für Fr. Dieregger geschnürt. Im Zuge der Stiftungsausbildung absolvierte Fr. Dieregger erfolgreich den vorgeschriebenen RotKreuz Kurs, das verkehrspsychologische Screening sowie die Ausbildung zur Berufskraftfahrerin und den Busführerschein in einem Zeitraum von nur vier Monaten. Frau Dieregger wurde im Anschluss an die Stiftungsausbildung plangemäß in ein Dienstverhältnis beim MVG übernommen und arbeitet nun seit Sommer 2019 als Buslenkerin.

      Frau Dieregger hat große Freude an ihrem Beruf und sie kann diesen jedem empfehlen, der gerne mit Menschen zu tun hat. Trotz Routine ist der Job immer wieder sehr abwechselnd und macht Spaß. Mitgeben möchte sie aber auch, dass Flexibilität erforderlich ist und es häufig wechselnde Arbeitszeiten gibt. Dafür warten Abwechslung und die Tatsache, dass kein Tag wie der andere ist

Sabrina Mayer

Metalltechnikerin mit LAP - Schwerpunkt Zerspanung

„Tu nur das, was dir dein Herz sagt - mach das, was du für richtig hältst!“

  • Die Erfolgsstory

      Frau Mayer hat die 5-jährige HLW in Fohnsdorf absolviert und danach in der Gastronomie gearbeitet um Geld zu verdienen. Im Innersten wollte sie schon immer eine technische Ausbildung absolvieren – aber wie es so oft ist können bzw. werden manche Berufswünsche nicht realisiert.

      Im Zuge der Arbeitslosigkeit hat sich Frau Mayer beim AMS eingefunden um einen Plan B zu realisieren – Zerspanungstechnikerin. Der Einstieg in die zam Steiermarkt erfolgt.

      Für Frau Mayer war klar sie will nicht solange verweilen, ein Ausbildungsplatz steht an oberster Stelle. Im Zuge mehrerer Praktika konnte sie NH Hydraulikzylinder von ihren Kenntnissen und Engagement überzeugen und bekommt über die zam Stiftung einen Ausbildungsplatz.

       

      Frau Mayer würden den Weg der Ausbildung über die Berufsschule und die Neuson Hydrotek GmbH sofort wieder absolvieren. Der Einstieg ins zam war wichtig um sich selbst und verschiedene Perspektiven wahrzunehmen. Trotz Skepsis und Schamgefühl für eine neue Orientierung würde Frau Mayer den eingeschlagenen Weg jederzeit wieder bestreiten- sie lebt nach dem Motto:

       

      Tu nur das, was dir dein Herz sagt und mach nur das was du für richtig hältst.

Katrin Kinitz

Betonpumpenfahrerin

„Klein aber oho - die körperliche Größe spielt keine Rolle!“

  • Die Erfolgsstory

      Frau Kinitz hat knapp 18 Jahre als Zahnarztassistentin und als Zahngesundheitserzieherin in Kindergärten gearbeitet. Im Hintergrund war aber immer ihr Berufswunsch LKW Fahrerin. So fasste sie den Mut zur Neuorientierung, meldete sich beim AMS und tat ihren Wunsch kund. Selbst ist die Frau – und so machte Frau Kinitz sich auf den Weg, selbstständig bei mehreren Betrieben anzufragen und erfuhr, die Führerscheinklasse C ist Mindestanforderung! Trotz der Aufgeschlossenheit der meisten Betriebe gegenüber Frauen, fand sich kein Betrieb, der sie in ihrem Berufswunsch unterstützen wollte.  Durch Eigeninitiative und Unterstützung vom AMS steigt sie in die zam Perspektive Murau/Murtal ein.

       

      Schon in den ersten Wochen findet Frau Kinitz eine ausgeschriebene Stelle als Betonpumpenfahrerin. Sie ist motiviert und schaut sich das Berufsbild im Praktikum genauer an. Nicht nur Frau Kinitz ist überzeugt, sondern auch Transportbeton Rohrdorfer ist begeistert. Frau Kinitz bekommt die Chance die Ausbildung und die fehlende Führerscheinklasse über die zam Stiftung zu absolvieren. Sie schafft es  in kürzester Zeit die Führerscheinklassen C, E und C95 sowie den Kranschein zu absolvieren. Die Betonmischkurse für die Mischmeisterprüfung finden erst statt. Hochmotiviert und engagiert lenkt sie den LKW und befüllt die Anhänger.

       

      Frau Kinitz lebt nach dem Motto: Auf die innere Größe achten, nur so kann man wachsen und dann spielt auch die körperliche Größe keine Rolle.