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Unsere Erfolge
© SOMMER ART, Silvia Sommer
© SOMMER ART, Silvia Sommer
Anita Moser

Meine Arbeit ist interessant, ich habe tolle Kolleginnen und eine weitere Qualifizierung ist auch möglich.

Der amerikanische Traum: „vom Tellerwäscher zum Großunternehmer". Anita Moser lebt als Frau ihre eigene kleine Variante davon...

  • Die Erfolgsstory

      Als sie von Lienz zu ihrem Partner in die Steiermark übersiedelte, blickte sie auf eine Ausbildung als Hotel- und Gastgewerbeassistentin zurück sowie - aus finanziellen Gründen - auf eine jahrelange Berufserfahrung am Fließband einer Fabrik. Vom AMS Fürstenfeld erhoffte sie sich nicht nur einen neuen Job, sondern auch eine Möglichkeit zum beruflichen Aufstieg. Sie war 40 Jahre alt, hatte keinerlei Erfahrung am Computer, aber ein ungeheures Durchhaltevermögen, gepaart mit einer großen Offenheit gegenüber der bevorstehenden Veränderung.

      Die 12 Wochen beim zam Oststeiermark in Gleisdorf veränderten ihr Leben grundlegend. „Mir sind dort wirklich die „Augen geöffnet worden", erzählt Anita Moser. „Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass so viel in mir steckt!" Vier sehr unterschiedliche Praktika wiesen ihr den zukünftigen Weg. Bei jenem im Öffentlichen Dienst fühlte sie sich sofort am richtigen Platz. Sie verstand sich gut im Team, und die Arbeit machte Spaß.

      Ihre Offenheit und ihr kommunikatives Talent sprachen für sie - das fachliche Know-how, das sie (für einen derartigen Job braucht, erwarb sie sich in der anschließenden einjährigen Stiftungsausbildung. Zwei Drittel der Zeit arbeitete sie vor Ort, ein Drittel investierte sie in den Theorie-Teil.

      Die Ausbildung stärkte sie auch persönlich: Sie schrieb ihre Abschlussarbeit im Office Management über Selbstmanagement und stellte dabei eine „Riesenveränderung" an sich selbst fest. Ihr Selbstbewusstsein wuchs. Rhetorik, Marketing - all diese Kurse waren komplettes Neuland für sie, aber sie schloss sie mit Auszeichnung ab. Klar plagten sie zwischendurch auch Selbstzweifel. „Aber im zam war immer jemand für mich da. Ich bin im zam aufgebaut und motiviert worden", resümiert sie.

      Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Stiftungsausbildung gab es an ihrem Praktikumsplatz keinen Job für sie. Allerdings bot man ihr an, im Öffentlichen Dienst zu bleiben, wenn sie bereit wäre, nach Graz zu pendeln. Sie nahm an. „Meine Arbeit ist interessant, ich habe tolle Kolleginnen und eine weitere Qualifizierung ist auch möglich. All das wiegt den Zeitverlust durchs Pendeln auf", erklärt Anita Moser.

© SOMMER ART, Silvia Sommer
© SOMMER ART, Silvia Sommer
Petra Macher

"... schon der erste Tag im zam Oststeiermark hat mich begeistert!"

Mit Petra Macher wurde der Gleisdorfer Immobilienmarkt noch ein Stück dynamischer. Die gelernte Verkäuferin hatte verkauft, gekellnert und schließlich 13 Jahre als angelernte Siebdruckerin gearbeitet, bevor sie Mutter wurde.

Als ihr Sohn zwei Jahre alt war und sie ihren beruflichen Wiedereinstieg in Angriff nehmen wollte, passte das Timing perfekt ...

  • Die Erfolgsstory

      Nur wenige Tage nach ihrer Kontaktaufnahme mit dem AMS Gleisdorf fand im örtlichen zam der Infotag für Wiedereinsteigerinnen statt. „Zunächst war ich sehr skeptisch als mir vom AMS ein Kurs für Wiedereinsteigerinnen vorgeschlagen wurde“, gibt Petra Macher unumwunden zu. „doch schon der erste Tag im zam hat mich begeistert!“ Ihre ersten Arbeitsschritte am Computer fanden dort statt – und heute kann sie sich gar nicht mehr vorstellen, ohne Mails und PC zu arbeiten. Zunächst setzte sie ihr neu erworbenes Computerwissen aber für ihre Bewerbungsmappe ein. „Wir haben so tolle Bewerbungsunterlagen gemacht. Überall, wo ich mich beworben habe, hätten sie mich genommen.“ Letztlich wurde sie von ihrem Job gefunden.

      Der Inhaber des Immoblienbüros Groicher, ein alter Bekannter, überredete sie, bei ihm anzufangen oder zumindest einmal ein Praktikum zu machen. Aufgrund des schlechten Images – „Makler sind doch als unseriös verschrien“ – wollte sie eigentlich nicht in diese Branche, trotz ihres Verkaufstalentes und ihrer Freude an der Arbeit mit Menschen. Doch dann wagte sie ein Praktikum und fühlte sich sofort wohl, im Team, aber auch beim Verkauf von Häusern, Wohnungen und Grundstücken. „Ich habe erst beim Schnuppern gemerkt, wie sehr mir das liegt!“

      Doch damit war der gemeinsame Weg mit dem zam noch nicht abgeschlossen: Um ihre Arbeit professionell erledigen zu können, machte sie im Rahmen einer Stiftung die Ausbildung zur zertifizierten ImmobilienmaklerInnen-Assistentin. Nun ist sie fix angestellt und bemüht sich, ihren persönlichen Beitrag zu einem besseren Image der Branche zu leisten. Die Kooperation mit dem zam und dem dualen Ausbildungsweg hat auch ihr Vorgesetzter zu schätzen gelernt.