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Unsere Erfolge
Colleen Ricardo

„Es gibt kein Limit für Kreativität und schon gar nicht in der Technik!“

Ich wollte schon immer was machen, wo es möglich ist, mein grafisches Talent mit Technik zu kombinieren. Es ist unglaublich schön für mich – ich habe meine Traumausbildung zur Druckvorstufentechnikerin gefunden.

  • Die Erfolgsstory

      Mein Name ist Colleen Ricardo, bin ursprünglich aus den Philippinen, 27 Jahre alt und mache gerade am 2. Bildungsweg die Lehre zur Druckvorstufentechnikerin über das zam Stiftungsmodell.

      Wie ich auf die Druckvorstufentechnik gekommen bin?

      Schon in meinen jungen Jahren war ich immer kreativ und habe unheimlich gerne Bücher und Fotoalben gestaltet. Ich dachte mir, wenn ich groß bin, dann will ich damit auch mein Geld verdienen und diese Leidenschaft in meinem Beruf ausleben.

      Über das AMS bin ich 2019 in das zam Oststeiermark gekommen. Es war super, dass ich eine so gute Unterstützung bei meiner beruflichen Orientierung bekommen habe. Nicht nur die Beratungsgespräche, sondern vor allem die verschiedenen FiT-Workshops und die Werkstättenbesuche in der HTL Weiz sowie im Schulungszentrum Fürstenfeld haben meine Begeisterung für die Technik geweckt. Die Entscheidung ist dann schnell gefallen – ich möchte was machen, wo es möglich ist, Grafik und Technik zu kombinieren.

      Die Praktikumssuche war einfach und ich konnte den Lehrberuf der Druckvorstufentechnik in der Universitätsdruckerei Klampfer kennen lernen und gleich einiges ausprobieren. Es wurde mir dadurch klar, dass es möglich ist, Grafik und Technik zu verbinden, und zwar durch den Lehrberuf der Druckvorstufentechnik.

      Druckvorstufentechnikerin – was ich alles mache?

      Ich mache eigentlich die Arbeit vor dem Druck, also bevor das fertige Produkt entsteht. Ich gestalte die jeweilige Drucksorte zuerst am Computer, mache die Druckplatten und bearbeite die Bilder, die dann in die Prospekte, Bücher und Hefte eingefügt werden. Ich stelle dann die fertigen Seiten für das Druckprodukt zusammen.

      Ob die Ausbildung schwierig ist?

      Anfang Juli 2019 habe ich die Stiftungsausbildung gestartet. Ich absolviere in der Hälfte der regulären Lehrzeit (3,5 Jahre) meine Ausbildung und trete im September 2021 zur Lehrabschlussprüfung an. Den Stoff der 1. Berufsschulklasse habe ich mir selbst angeeignet und meine Ausbildner hat mich immer fachlich unterstützt. Mit ein bisschen Angst habe ich die 1. Berufsschulklasse übersprungen und gleich mit der 2. Klasse losgelegt. Ich bin sehr stolz auf mich, da ich alle Schulklassen mit Auszeichnung abgeschlossen habe. Da mich alles interessiert und ich alles wissen will, war der Stoff auch gar nicht schwierig für mich. Ich konnte auch immer bei meinem Ausbildner sowie Arbeitskolleg_innen nachfragen.

      Warum mich die Druckvorstufentechnik so begeistert?

      Hier lernt man nie aus und jeden Tag warten neue Aufgaben auf mich. Es ist unglaublich schön für mich, wenn ich das Endergebnis in der Hand halte - es macht mich einfach stolz - mein geschaffenes Werk zu sehen. Kund_innen und Kolleg_innen zeigen mir oft, wie sehr sie mein Tun und mein Wissen schätzen. Mein Ausbildner ist eine große Unterstützung, auch wenn mal was daneben geht – ich kann mich voll auf ihn verlassen.

      Welche Tipps ich Euch noch geben kann?

      Probiert vieles aus, seid offen für Neues und seid auch geduldig – es braucht alles seine Zeit, um den richtigen Weg zu finden.

Michaela Puffler

„Wenn nicht jetzt – wann dann? Ich bin nicht nur Hausfrau und Mutter!“

Was für eine Achterbahnfahrt! Endlich angekommen – kein Tag ist wie der andere. Die Ausbildung zur Augenoptikerin mit LAP ist unglaublich vielschichtig und ich kann vom Kleinkind bis zur betagten Person allen Menschen mit ihren Wünschen unterstützend zur Seite stehen.

  • Die Erfolgsstory

      Wie das Leben so schreibt?

      Mit 15 Jahren habe ich mich zur Lehre als Restaurantfachfrau entschieden. Mit 16 Jahren habe ich mein erstes Kind bekommen und so konnte ich erst mit 21 Jahren meinen Lehrberuf beenden. Als gebürtige Tirolerin ist mir zeitgleich die Ausbildung zur Schilehrerin in den Schoß gefallen. Bis 2017 war ich immer im Gastgewerbe tätig - bis ich einen schweren Arbeitsunfall hatte und für ein ganzes Jahr außer Gefecht war.

      Nach meiner Genesung hatte ich kaum Alternativen - jedoch die Möglichkeit bekommen, die Lehre zur Bürokauffrau machen zu können. Nach bestandener Lehrabschlussprüfung habe ich jedoch in diesem Bereich nie gearbeitet, da mich der Betrieb aus finanziellen Gründen in der COVID Zeit nicht übernehmen konnte.

      Wann mir mein Ziel klar wurde?

      Verzweifelt habe ich im August 2020 Rat beim AMS gesucht und durfte dann einen Perspektivenkurs im zam Oststeiermark am Standort Hartberg besuchen. Zu Beginn war mein Ziel nicht klar. Im zam habe ich verschiedenste Berufe kennen gelernt, viel über den aktuellen Arbeitsmarkt erfahren, sogar die Werkstätte in der HTL in Weiz besuchen dürfen und mich in diversen Praktika ausprobieren können.

      In den Workshops und Beratungen habe ich immer wertvolle Denkanstöße für meine weiteren Schritte bekommen und es wurde mir klar, dass ich mich durch eine Ausbildung in einem technischen Beruf finanziell unabhängig machen kann. Das Praktikum bei Optik Pearle ist so gut gelaufen, dass mein Ziel klar war. Ich möchte mich zur Augenoptikerin ausbilden lassen.

      Was mich an der Augenoptik so fasziniert?

      Im Jänner 2021 habe ich meine Ausbildung zur Augenoptikerin mit LAP gestartet. Die Ausbildung ist unglaublich vielschichtig. Ich kann meine Talente und Erfahrungen aus den anderen erlernten Berufen perfekt einbringen und ausleben. Kein Tag ist wie der andere. Ich kann vom Kleinkind bis zur betagten Person allen Menschen mit ihren Wünschen, Vorstellungen und Erwartungen unterstützend zur Seite stehen. Das begeistert mich so sehr. Der Kontakt zu den unterschiedlichsten Personen, denen ich helfen kann, ist erfüllend und ich lerne täglich etwas Neues dazu. Meine Tage gestalten sich spannend, abwechslungsreich und vergehen wie im Flug. Ich freue mich jeden Tag in die Filiale zu kommen und Neues zu lernen. Bis zu meiner Lehrabschlussprüfung im Oktober 2022 ist es noch ein langer und anstrengender Weg. Aber mein Motto ist: Aufgeben tut man nur einen Brief!

      Welche Tipps ich anderen Frauen geben kann?

      Traut euch und werdet aktiv! Chancen und Talente sollte man nicht nutz- und tatenlos verstreichen lassen. Selbst ist die Frau - gelebte Frauenpower. Setzt euch für die Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt ein und zieht auch männerdominierte Bereiche in Erwägung. Das Gehalt ist ein großer Motivationsfaktor, den sollte man nicht außer Acht lassen. Wir Frauen haben jetzt die Chance uns zu beweisen!

Jennifer Scherf

„Ich liebe meine Arbeit und ich liebe es, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“

Sie absolvierte über die zam-Stiftung eine Ausbildung zu ihrem Traumberuf Kosmetikerin/Fußpflegerin.

  • Die Erfolgsstory

      Erfolgsstory Fr. Scherf: zam-Stiftung Kosmetikerin/Fußpflegerin

      „Ich liebe meine Arbeit und ich liebe es, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“

      Nach dem Abschluss der Handelsschule arbeitete Frau Scherf zwischenzeitlich als Barkeeperin, Verkäuferin und Kellnerin. Selbst wenn die Jobs immer wieder auch Spaß machten, suchte sie noch nach ihrer Berufung.

      Während und nach der Karenzzeit begann sie dann, wie sie sagt, „den richtigen Weg“. Sie verfolgte ihren Traumberuf zur Kosmetikerin und Fußpflegerin. Und sie wusste, auch wenn dieser Weg mit Kind, Haushalt, Hunde, Arbeit und zusätzlich noch Berufsschule und Lernen mühsam sein wird, sie würde dies schaffen.

      Heute kann sie auf eine abgeschlossene Ausbildung mit Auszeichnung zurückblicken!

      Bereits beim ersten Kontakt mit dem zam lernte Frau Scherf dieses als eine Institution kennen, die Frauen unterstützt, ihre Traumberufe zu verwirklichen und war begeistert:

      „Ich sag‘ euch, ich bereue keine Sekunde“, sagt Frau Scherf und denkt dabei an das Formulieren von Bewerbungen, das Auffrischen der Rechtschreibung und das Wiederholen in Mathematik und Englisch. Besonders in Erinnerung ist ihr noch das Erstellen einer Mind-Map (Gedankenlandkarte), mit der sie ihre Ziele für das folgende Jahr festschrieb. Seitdem erstellt sie jedes Jahr eine Mind-Map und hat so immer ihre Ziele vor Augen. Wirklich toll!

      „Nützt die Chance!“, appelliert Frau Scherf an alle Frauen, „Es ist absolut realisierbar, mit einer neuen Ausbildung über das zam den Traumberuf zu ergreifen.“

Yvonne Haindl

„Geht nicht - gibt’s nicht!“

Im Rahmen der zam Perspektive schaffte Frau Haindl den Umstieg von der Saisonarbeit in ihren Wunschberuf Zerspanungstechnikerin.

Seither geht sie jeden Tag gerne zur Arbeit, schätzt ihre geregelten Arbeitszeiten und die freien Feiertage und Wochenenden.

  • Die Erfolgsstory

      Yvonne Haindl: zam-Stiftungsausbildung zur Zerspanungstechnikerin

       „Geht nicht - gibt’s nicht!“

      Mein Name ist Yvonne Haindl. Ich bin 23 Jahre alt, mache gerade meine zweite berufliche Ausbildung und das ist einer meiner Lieblingssprüche.

      Aber kurz in die Vergangenheit:

      Ich habe mit 15 Jahren eine Lehre als Restaurantfachfrau begonnen. Nach Abschluss meiner Lehre zog ich dann in die Schweiz, um mich dort in der Gastronomie weiterzubilden und andere Betriebe kennen zu lernen. Es war eine schöne Erfahrung und ich habe vieles gelernt, aber dann zog es mich doch wieder zurück in die Heimat. Zu Hause angekommen und nach dem Umzugsstress wurde mir bewusst, dass es beruflich noch nicht alles in meinem Leben war, und ich einen anderen Weg einschlagen möchte.

      Dann stellten sich mir viele Fragen.

      ... Welche Ausbildung soll ich machen?
      ... Was macht mich glücklich?
      … Was ist das Richtige für mich und passt zu mir?

      Nach einem Vortrag vom zam beim AMS und einem Gespräch mit einer Beraterin konnte ich kurz danach in den Kurs zur Findung von beruflichen Perspektiven einsteigen. Die Suche nach dem richtigen Beruf begann,  und nachdem ich einige Praktika und auch einen Tag in der Werkstätte des Schulungszentrums Fohnsdorf am Standort Fürstenfeld absolvierte, war mir schnell klar, dass ich in den Bereich Metallbearbeitung gehen möchte.

      Da ich schon ein Unternehmen im Visier hatte, in dem ich gerne einmal arbeiten wollte, bewarb ich mich gleich dort für ein Praktikum. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!
      Nach 3 Tagen wurde mir angeboten, zu bleiben und die Stiftungsausbildung im Betrieb zu machen.

      Und jetzt habe ich bereits einen Großteil meiner Ausbildung geschafft!

      Ich stehe am Morgen auf und gehe gerne zu meiner Arbeit, ich habe super Arbeitskollegen, meine Arbeitszeiten sind für mich der Hammer, Feiertage und Wochenenden habe ich frei, Wertschätzung, sehr gute Teamarbeit, 10 min Arbeitsweg usw..

      … Never give up!
       

Carmen Hirtenfellner

„Wenn du fällst: aufstehen, ausprobieren und mit Freude dabei sein!“

Nach Jahren im Verkauf und in der Gastronomie, Kinderbetreuungszeit und Pflege eines Angehörigen nahm Frau Hirtenfellner an der zam Ausbildung zur Buslenkerin teil und fand in ihrem neuen Beruf einen Arbeitsplatz, „der Spaß macht und mit der Familie super vereinbar ist.“

  • Die Erfolgsstory

      Carmen Hirtenfellner: zam Ausbildung Buslenkerin

      „Freude am Beruf = Lebensqualität“

      Bis vor Kurzem hatte Frau Hirtenfellner noch keine Vorstellung davon, wie es ist, einen 12 - 15 Meter langen Bus zu lenken – und das vollbesetzt jeden Tag.

      Frau Hirtenfellner ist gelernte Einzelhandelskauffrau und war lange Zeit im Verkauf und in der Gastronomie tätig. Nach den Jahren der Kinderbetreuungszeit und Pflege eines Angehörigen arbeitete sie an Wochenenden und nachts.

      Beim zam hat sie dann von der Ausbildung zur Buslenkerin erfahren. Da Frau Hirtenfellner schon immer eine Affinität zu großen Fahrzeugen hatte, konnte sie sich schnell für diesen Weg begeistern. Durch eine dringend anstehende Knieoperation ließ sich Frau Hirtenfellner nicht davon abhalten, die Aufnahmetests mit Bravour zu meistern. Den ersten Praxistag, an dem sie schon in einem Bus mitfahren durfte, musste sie mit Krücken absolvieren.

      Frau Hirtenfellner schaffte eine nach der anderen Teilprüfung. Ihrem Ehrgeiz ist zu verdanken, dass sie den Führerschein D und sogar zusätzlich noch die Fahrerlaubnis für C und E mit Erfolg abgelegt hat.

      Wichtig war in dieser Phase der Rückhalt in der Familie, eine positive Einstellung und der große Zusammenhalt in der Ausbildungsgruppe, in der sich die Teilnehmerinnen immer wieder gegenseitig motiviert und unterstützt haben.

      Auch wenn eine neue Ausbildung manchmal Ängste mit sich bringen kann – Frau Hirtenfellner weiß, dass eine optimistische Denkweise sehr hilfreich ist und Aufgeben nicht zum Ziel führt: „Geht nicht, gibt’s nicht! Wenn du fällst: aufstehen, ausprobieren und mit Freude dabei sein!“ ist ihr Motto.

      Heute kann sie zufrieden sagen: „Ich habe einen Arbeitsplatz, der Spaß macht und mit der Familie super vereinbar ist.“